DAS Kultur- und Kreativprojekt aus Ulm

Kultur
kommt in
Fahrt.

Die Kulturfahrschule kommt nicht zurück, um nur Vergangenes zu verwalten. Wir sichern das Archiv, machen sichtbar, was möglich war, und bauen daraus den nächsten Möglichkeitsraum: mit Ulm als Base, neuen Räumen und Menschen, die Verantwortung übernehmen.

Menschen begegnen sich bei einer abendlichen Kulturveranstaltung in Ulm
Brumm.
Wir fahren
mit dir einmal
um den Globus.
Ulm ist die Base.
Die Idee kann weiterfahren.
01 / DIE IDEE

Leerstand wird Freiraum. Publikum wird Gemeinschaft.

Wir öffnen Räume für Kultur, die sich
bewegt.

Die Kulturfahrschule nutzt konzeptionell leerstehende Gebäude und Räumlichkeiten, um diese kulturell auf Zeit zu nutzen, und wertet sie damit individuell im Zusammenhang mit ihrem Umfeld auf. Orte werden Bühne, Treffpunkt, Werkstatt und Experimentierfeld.

Sie verbindet regionale Kultur- und Kreativszenen mit überregionalen und internationalen Impulsen. Menschen mit Ideen bekommen eine organisatorische Basis, passende Partner und einen gangbaren Weg zur Umsetzung.

„Kreativität ist der Schlüssel zu jeder Entwicklung – ob in der Kunst oder in der Wirtschaft.“Aus dem Projektarchiv der Kulturfahrschule

Niedrigschwellig heißt: Eine gute Idee soll nicht an Bürokratie scheitern.

Einfach einsteigen.

Die enge Zusammenarbeit mit der Stadt machte damals auch kurzfristige Veranstaltungen möglich. Diese Arbeitsweise wollen wir beim Neustart wieder aufnehmen: klare Unterlagen, kurze Wege, direkte Absprache – und wenn Idee, Raum und Rahmen passen, wird gemeinsam umgesetzt.

  1. 01Idee oder Projekt kurz vorstellen
  2. 02Unterlagen erhalten und ausfüllen
  3. 03Rahmen klären, Deal machen, starten
02 / WARUM JETZT?

Die Geschichte ist kein Endpunkt. Sie zeigt, dass das Modell funktioniert hat.

Das Archiv ist
der Zündschlüssel.

Mehr als 300 Veranstaltungen und Projekte in knapp sieben Monaten sind kein nostalgischer Rückblick, sondern ein Arbeitsnachweis: Räume ließen sich schnell aktivieren, Szenen miteinander verbinden und Ideen ohne unnötige Hürden umsetzen.

Der Neustart beginnt deshalb mit drei konkreten Aufgaben: das umfangreiche Archiv erschließen, eine neue aktive Crew aufbauen und das Universum Center als ersten Andockpunkt salonfähig machen.

03 / WAS UNS BEWEGT

Sechs Spuren.
Ein Freiraum.

Die KuFa war bewusst spartenübergreifend und niedrigschwellig. Fahre mit der Maus über eine Karte oder öffne sie per Tastatur: Jede Spur zeigt, was schon möglich war, wo wir heute anknüpfen und was künftig Vision werden kann.

01

Live & Bühne

Konzerte, Theater, Performance, Comedy und Varieté – unmittelbar und nah am Publikum.

LIVEBÜHNE

DamalsKeko Yoma, White Sparrows, Mellow Mark, Cabrio Theater und viele weitere Acts bespielten die KuFa.

JetztNeue Bands, Bühnenformate, Proberäume und überraschende Live-Orte.

02

Kunst & Wort

Ausstellungen, Lesungen, Poetry, Film und künstlerische Experimente machten Räume neu lesbar.

KUNST & WORT

Damals„Wenden in drei Zügen“, Fassadenprojektion, Lichtkunst und die Kunstfahrschule: ein eigenes Wohnhaus, in dem Kunstschaffende aus aller Welt Räume frei gestalten konnten.

JetztAusstellungsflächen, offene Ateliers, Text, Medienkunst und Kunst im öffentlichen Raum.

03

Werkstatt & Wissen

Mitmachformate machten Kreativität, Medien und Handwerk selbst erfahrbar.

MITMACHEN

DamalsKUFA1.TV-Kamera-Workshop, Roboter-Workshop, BMX, Parkour, Repaircafé und Kinderprojekte.

JetztWorkshops, offene Werkstätten und Wissen, das ohne große Hürden geteilt wird.

04

Stadt & Leute

Eine offene Bar, urbane Aktionen und gemeinsames Tun brachten unterschiedliche Szenen zusammen.

BEGEGNUNG

DamalsVom Skateboarder bis zum Banker begegneten sich Menschen, die sonst kaum denselben Ort teilen.

JetztOffene Treffpunkte, kurzfristige Aktionen und Räume, in denen Gemeinschaft wachsen kann.

05

Kultur- & Kreativwirtschaft

Kultur traf auf unternehmerisches Denken, neue Arbeitsweisen und tragfähige Kooperationen.

WIRTSCHAFT

DamalsCoworking als Schnittstelle, Projektflächen, Kooperationen und Hilfe bei Organisation und Aufbau.

VisionCoworking, Coliving, Hostel, Studios, Thinktank und neue Modelle für kreative Arbeit.

06

Gemeinnützigkeit & Mehrwert

Teilhabe, Bildung und Begegnung schufen einen Wert, der weit über einzelne Events hinausging.

GEMEINWOHL

DamalsNiedrigschwelliger Zugang, generationenübergreifende Angebote und eine Plattform für Eigeninitiative.

JetztGemeinnützige Strukturen, Bürgerbeteiligung und Kultur als Motor für Stadtentwicklung.

04A / INSTALLATION

Die Tetris-Installation bespielt die Fenster – danach folgt der Blick auf die Rückseite der Kulturfahrschule.

Tetris setzt
ein Zeichen.

Tetris-Installation · Wendelin Traub
04B / VISUALS

Die Fassade wird zur Bühne.

Visuals.

JOG-Projektion
05 / PROJEKTROUTE

Mehr als ein Veranstaltungsprogramm.

Formate, Aktionen und Geschichten.

Die Kulturfahrschule war Bühne und Produktionsstruktur zugleich. Manche Projekte dauerten einen Abend, andere entwickelten eigene Räume, Medienkanäle oder wiederkehrende Formate. Diese Route zeigt, wie breit das Spektrum tatsächlich war – und woran ein Neustart anknüpfen kann.

01 / VIRTUELLE FAHRSCHULE

KUFA1.TV

Ein eigener Kanal und Kamera-Workshop: Technik, Bildgestaltung und Berichterstattung wurden praktisch gelernt. Menschen wurden nicht nur Publikum, sondern selbst zu Produzentinnen und Produzenten.

02 / AUTORADIO

Liedermacher-Kreis-Verkehr

Ein eigens entwickeltes Format für Songs, Texte und unmittelbare Begegnung. Stimmen trafen sich im Kreisverkehr – ohne musikalische Einbahnstraße.

03 / KOLLISION

Day of the Massive Battle

Roboter, Monster und übergroße Anzüge trafen in einer absurden öffentlichen Schlacht aufeinander. Organisiert von RoboterMark Klawikowski: Performance, Spiel und Stadtaktion zugleich.

04 / BESTE LINIE

BMX Jam & Contest

Die BMX-Jungs bauten den Keller mit Rampen voll und machten daraus ihren eigenen Parcours. Best Line Contest, urbane Bewegung und die lokale Szene wurden damit ein selbstverständlicher Teil des Kulturprogramms.

05 / AUSSENAUSSTATTUNG

Teppichmalaktion

Schülerinnen und Schüler machten den Teppich selbst zum Bild. Bei einer weiteren Aktion wurde für den Bagger buchstäblich der Teppich ausgerollt – typisch KuFa: groß denken, gemeinsam machen.

06 / EIGENER ABLEGER

Kunstfahrschule

Die Kunstfahrschule war der Anhänger der Kulturfahrschule – kein mobiler Anhänger, sondern ein separates Wohnhaus. Auf mehreren Ebenen erhielten internationale Kunstschaffende eigene Räume, die sie frei gestalten konnten. Angebunden war der 100-Euro-Shop, an dem die Führung begann.

07 / SCHULTERBLICK

Spurwechsel / Schulterblick

Ein wechselndes Ausstellungsformat in angemieteten Ateliers: Kunstschaffende öffneten ihre Arbeitsräume und ermöglichten Besucherinnen und Besuchern einen direkten Schulterblick auf ihre Arbeit.

08 / VERKEHRSLAGE

Wenden in drei Zügen

Ein eigenes Ausstellungsformat mit wechselnden künstlerischen Positionen. Bei der Nachtfahrt wurde es mit Bands, Bodypainting, Miniaturfilm, Roboter-Workshop und Fassadenprojektion verbunden.

09 / KAROSSERIEBAU

Info Punkt Universum Center

Eine leerstehende Ladenfläche wurde 2012 für knapp zwei Monate zur offenen Forschungsstation. Ausstellung, Gespräche, Interviewfilm, Veranstaltungen und eine temporär begrünte Terrasse veränderten den Blick auf den Ort.

10 / LICHTHUPE

Fassadenmapping & Licht

Visuals, Lichtinstallationen und Videoperformances machten die Architektur selbst zur Bühne. Die Hauswand wurde nicht Kulisse, sondern Teil des künstlerischen Geschehens.

11 / FAHRRAD

Reparierbar

Gemeinsam reparieren, Wissen weitergeben und Dinge länger nutzen: Das Repaircafé verband praktisches Können, Nachhaltigkeit und Begegnung ohne große Zugangshürden.

12 / WEITERFAHREN

Back on Track

2014 trug ein Tourbus die Idee des mobilen Kultur- und Kreativprojekts weiter. Crowdfunding und Aktionen machten aus dem Neustartgedanken schon damals eine sichtbare Einladung zum Mitfahren.

13 / RÜCKSPIEGEL

Kulturnacht 2022

Bei „Kulturfahrschule meets Paul’s Biergarten“ wurde das Archiv noch einmal öffentlich: Kunst, Musik, Film, Roboter-Workshop und Fassadenprojektion zeigten, wie viele Erzählungen in diesem Projekt stecken.

14 / LKW-WERKSTATT

Cabrio-Theater

Das Cabrio-Theater lag in einer ehemaligen Lkw-Werkstatt. Bei geschlossenem Tor war es eine Innenbühne; Tor auf, Bühne nach draußen – und daraus wurde eine Sommer- und Open-Air-Bühne. Genau deshalb hieß es Cabrio-Theater.

Wandkunst von Mark Klawikowski in der Kulturfahrschule
Leuchtende Linien einer Lichtkunst-Installation
Lichtkunst · Matthias Rieber
Wandkunst · Mark Klawikowski
07 / UNSERE ROUTE

Die Route führt zurück zum Ursprung – und von dort weiter.

Eine Idee mit Kilometern.

Die ersten Planungen für die Kulturfahrschule entstanden im Umfeld des Universum Centers. Dort wurde 2012 mit dem „Info Punkt“ erprobt, wie Leerstand zur Forschungsstation, zum Treffpunkt und zum Kulturraum werden kann. Im Juni desselben Jahres ging der Pilot am Ehinger Tor auf die Strecke.

In den Jahren 2012 und 2013 entstanden in knapp sieben Monaten mehr als 300 Veranstaltungen und Projekte – mit Kunst- und Kulturschaffenden aus der Region und aus aller Welt. Die KuFa war Veranstaltungsort und Produktionsstruktur zugleich. Sie verband Bühne, Ausstellung, Werkstatt, Treffpunkt und Medienlabor.

Daraus entstanden eigene Formate wie KUFA1.TV, Liedermacher-Kreis-Verkehr, Day of the Massive Battle, Spurwechsel / Schulterblick und Wenden in drei Zügen. Im Keller bauten BMX-Fahrer Rampen; an Fassaden wurden Visuals und Lichtinstallationen projiziert; im separaten Wohnhaus der Kunstfahrschule gestalteten internationale Kunstschaffende ganze Räume.

Heute führt die Route bewusst zum Ursprung zurück: Es gibt die Möglichkeit, am Universum Center wieder aktiv zu werden. Noch ist offen, was dort tatsächlich entstehen kann. Der nächste Schritt ist, den Ort gemeinsam salonfähig zu machen, Aufgaben zu übernehmen und eine tragfähige Perspektive zu entwickeln.

300+Veranstaltungen & Projekte
7Monate voller Kultur
1Treffpunkt für viele Szenen

So arbeitete die KuFa

  1. Idee andockenProjekt, Künstler oder Initiative stellen kurz vor, was entstehen soll.
  2. Rahmen klärenRaum, Termin, Unterlagen, Kosten und Verantwortlichkeiten werden greifbar.
  3. Ressourcen verbindenInfrastruktur, Kontakte, Kommunikation und Partner kommen zusammen.
  4. Gemeinsam umsetzenEin einfacher Deal, klare Rollen – und das Projekt geht auf die Strecke.
Die Planung der Kulturfahrschule entsteht im Umfeld des Universum Centers
Info Punkt Universum Center: Leerstand wird Forschungsstation, Treffpunkt und Kulturraum
Pilot am Ehinger Tor: Die Kulturfahrschule nimmt Fahrt auf
Über 300 Projekte – Musik, Kunst, Literatur, Film, Bildung, Bewegung und Begegnung
Kunstfahrschule: Ein eigenes Wohnhaus wird von internationalen Kunstschaffenden gestaltet
„Back on Track“ – Tourbus und Crowdfunding-Aktionen
Kulturnacht: Kulturfahrschule meets Paul’s Biergarten
Zum Ursprung zurückkehren, das Universum Center salonfähig machen und eine neue Crew aufbauen.
Universum Center · Gebäude, Außenraum und Innenraum
08 / ERSTER ANDOCKPUNKT

Mögliche Perspektive: Universum Center

Zurück zum Ursprung.
Offen für den nächsten Schritt.

Im Universum Center begann 2012 die konzeptionelle Route der Kulturfahrschule. Mit dem „Info Punkt“ wurde eine leerstehende Ladenfläche für knapp zwei Monate zur künstlerischen Forschungsstation. Ausstellung, Gespräch, Interviewfilm, Liedermacher-Nachmittag, Flohmarkt, Filmabend und Stadtteilfest brachten Menschen von innen und außen zusammen.

Jetzt besteht die Möglichkeit, an diesen Ursprung zurückzukehren. Zunächst geht es darum, das Universum Center sichtbar, anschlussfähig und im besten Sinne salonfähig zu machen. Die Kulturfahrschule kann dort – neben weiteren Projekten – später wieder ein eigenständiger aktiver Baustein werden.

ARBEITSRICHTUNG · KEINE ZUSAGE

Das ist eine Perspektive, keine fertige Zusage. Bevor ein umfangreiches KuFa-Programm versprochen werden kann, müssen Nutzungsmöglichkeiten geprüft, relevante Player verbunden und belastbare Grundlagen geschaffen werden.

Gesucht werden Menschen, die Aufgaben übernehmen: Organisation, Kuration, Räume und Bau, Medien und Archiv, Partner und Finanzierung sowie Technik und Produktion. Erst aus dieser gemeinsamen Verantwortung kann der nächste Abschnitt entstehen.

Universum Center mitentwickeln
09 / KUNSTFAHRSCHULE

Ein Haus. Viele Ebenen. Vollständig gestaltete Raumwelten.

Die Kunstfahrschule.

Ein eigenes Wohnhaus wurde zum begehbaren Kunstkosmos. Internationale Kunstschaffende erhielten nicht nur Wandfläche, sondern ganze Zimmer – und damit die Freiheit, Architektur, Material und Erzählung zu einem zusammenhängenden Erlebnis zu verbinden.

Zeichnungen gehen in Tapete und freigelegte Wand eines Raumes über
Kunstfahrschule & 100-Euro-Shop

Ein Wohnhaus wird
zum Kunstkosmos.

Die Kunstfahrschule war der Anhänger der Kulturfahrschule – kein mobiler Anhänger, sondern ein eigenständiges Kapitel in einem separaten Wohnhaus. Auf mehreren Ebenen wurde aus gewöhnlichen Zimmern eine begehbare Ausstellung.

Die Räume waren unterschiedlichen Autotypen zugeordnet. Internationale Kunstschaffende erhielten jeweils einen ganzen Raum und konnten ihn frei gestalten: nicht nur Bilder hängen, sondern Wände öffnen, Oberflächen verändern, Objekte bauen und vollständige Raumwelten entwickeln.

Der angebundene 100-Euro-Shop bildete den Auftakt der Führungen. Dort begann der gemeinsame Rundgang durch das Haus – von Arbeit zu Arbeit, von Zimmer zu Zimmer und von einer künstlerischen Handschrift in die nächste.

So entstand eine Ausstellungsform, in der Kunst, Architektur und Wegführung zusammengehörten. Das Projektarchiv macht diesen besonderen Kosmos jetzt wieder sichtbar und bewahrt eine Idee, die für neue Räume weitergedacht werden kann.

10 / DER NEUSTART

Back on track.
Steig mit ein.

Die Kulturfahrschule wird langfristig wiederbelebt.

Wann, wie und wo genau, ist im Moment noch offen. Davor stehen zunächst andere Projekte, die das Fundament wieder aufbauen: die nächsten Schritte am Universum Center, belastbare Nutzungsperspektiven, Partner und Strukturen, auf denen die Kulturfahrschule später aufbauen kann. Wer Ideen hat, Tatendrang mitbringt oder mitwirken will, kann sich schon jetzt melden.

Ulm bleibt die Base. Wenn das Modell sich trägt, kann es auch in andere Städte weiterfahren.

ZUKÜNFTIGE AUFGABEN & JOBS

Siehst du dich hier?
Dann sprich jetzt mit uns.

Die Entwicklung wird kommen. Wann daraus konkrete Projekte, Aufträge oder Stellen entstehen, ist noch offen. Wenn du dich in einem dieser Bereiche siehst, kannst du dich schon jetzt bei uns melden und initiativ bewerben. Wir führen ein erstes Gespräch und behalten dein Interesse, deine Fähigkeiten und deine Ideen für die nächsten Schritte auf dem Schirm. Erfahrung ist willkommen – Lernbereitschaft genauso.

Du musst nicht alles können. Erfahrung ist willkommen, Lernbereitschaft genauso. Entscheidend ist, dass du Verantwortung übernehmen und dich gemeinsam mit dem Projekt weiterentwickeln willst.

Noch ist keine konkrete Stelle ausgeschrieben. Wir sprechen aber schon jetzt mit Menschen, die den nächsten Abschnitt mitentwickeln wollen.